(3.11776°, 101.67311°) (2.81484°, 101.50822°) (2.63801°, 101.71341°)
Petra: Eine knappe Woche Großstadt. Bis und in Kuala Lumpur kämpfen wir mit dem Straßengewirr. Mit dem Rad und auch zu Fuß. Ein eigener Motorradhighway neben der Stadtautobahn hilft immens, wenn nicht gerade eine Teilstrecke gesperrt ist. Die Auf- und Abfahrten dazu sind aber selten und tricky. Nach Ankunft in unserer Superduperbleibe werden unsere Räder für die Zeit hier erst mal für eine Woche sicher im Hotelkellerlabyrinth geparkt und die Exkursionen per ÖPNV bewältigt. Eine Art 3D Schach, denn die Metrostationen liegen versetzt in unterschiedlichen Ebenen. Das Leitsystem ist mitunter verblichen, unzulänglich oder nur aus einem gewissen Blickwinkel zu erkennen. Bushaltestellen sind schon gar nicht ohne Handy zu orten. Selbst die Kuala Lumpaner haben in der Regel keine Ahnung und schicken einen gern mal ganz woanders hin. Eine Fahrt kostet nicht viel und praktischerweise läuft die Bezahlung ganz easy mit einer aufladbaren PrePaid Card. Läuft, wenngleich wir uns immer etwas im Ungewissen fühlen.
Tag 1 – Shoppingmall erkunden und unsere Suite im 32sten Stock samt Dachpool genießen
Tag 2 – Museum für islamische Kunst (umwerfende Kulturschätze der mittelalterliche Buchkunst, Miniaturen, Architekturmodelle der wichtigsten Moschen und ornamentale Fliesen)und Andrea und Thomas zum Abschied in Putrajaya besuchen. Schade dass die Beiden nach Hause fliegen. Das gemeinsame Radeln und Ratschen hat gut getan.
Tag 3 – Chinatown und Hop on hop off City Route (die Stadt ist nicht schön. Wie überall in den malaysischen Städten sollen/müssen Murals die desolate Lage aufhübschen. Gelingt aber wenig)
Tag 4 – Hop on Hop off Garden Route und Bird Park (nun ja, Tiere in Gefangenschaft. Einigen scheint das nichts auszumachen, Einige gehören echt nicht hierher (Eulen im Tageslicht) und Einige, wie die Papageien, scheinen Riesenspaß am Anknabbern der Besucher zu haben)
Tag 5 – Badu Caves (etwas außerhalb gelegen, erinnert mich das Ensemble ans Oktoberfest mit Bavaria. Der Hindugott Muragan ist allerdings erst 20 Jahre alt. Die Farbpalette und Beleuchtung der Tempel toppt noch jede Würstelbude auf der Wiesn. Statt Geisterbahn gibts Höhlen und unerschrockene Affen, hoch hinaus geht es statt Riesenrad über zahllose Treppen. Aber im Ernst: im Januar/Februar findet hier das größte Hindufest außerhalb Indiens statt. Es sind dann zwar nicht 7-8 Millionen (Wiesn), aber doch über 1 Million Besucher.)
Tag 6 – ätzender Radeltag aus KL hinaus. Dazu meldet sich mein linkes Knie wieder mit Schmerzen, so dass mehr als 70 km nicht zu machen sind. Das Hotelzimmer klein und ohne Fenster – zum halben Preis unserer Luxussuite. Aber wenigstens sauber und relativ neu.
Tag 7: Frühstück gibt es meist nur in großen Hotels, hier in der Provinz also Fehlanzeige. Zum Glück gibt rs einen McDonalds ums Eck, der auch verträglichen Espresso hat. Heute dafür wieder hübsch durchs Land geradelt, meist kleine Straßen ohne Verkehr, Palmölplantagen und Kurzabstecher mit Blick zum “Strand”. Wer weiß, vielleicht ist der um 3 mm niedriger eingestellte Sattel die Lösung meines Knieproblems – heute hatte ich bis zum Ende des Radltages, also bis 50 km keine Schmerzen mehr. Während eines Regenschauers quetschen wir uns an die Wand eines verwahrlosten Wärterhäuschens und kommen halbwegs trocken in unserer Schlafkabine an. Diesmal mit Fenster, aber auch sauber und relativ neu. Da will man gar nicht meckern.






































































































