(7.63768,99.02902)(6.31682,99.84913) Petra: Abschied vom süßen Leben auf Ko Lanta. Mit dem Speedboat und mit vornehmlich Menschen in den jüngeren Dekaden peitschen wir über die Straße von Malakka. Wie sich das schon anhört: verwegen! Einige der Passagiere haben bemerkenswerte Tatoos. Vorallem die Taucher, haben wir festgestellt, neigen zu großflächigen echt coolen Kunstwerken. Wir sind quasi mit [...]
(7.47062, 99.09732) Schorsch: Auf dem Sitz eines Motorrollers soll heute das restliche Inselgeschehen erkundet werden. Glaube, dass dann komplett alles abgeklappert wurde, was da so auf der Insel und drumherum so is. Mit satten 125 ccm und uns zwei schweren Brummern geht’s auch schon mal, gerade noch so, 16%ige Steigungen hoch. Zum südlichsten Punkt der [...]
(7.42954, 98.89581) Schorsch Schnorcheltag: Zusammen mit einigen Tauchern geht’s raus zu einer kleinen Inselgruppe. Die Meisten sind wohl gerade auch Tauchschüler. Wir hobbsen mit Brille, Schnorchel und Flossen ins superklare Wasser mit vielen Fischen. Und haben sogar einen Guide, der uns sicherheitshalber mit einem Rettungsring ausgerüstet, begleitet. Alte Leute unterwegs! Besser ich hätte aber einen [...]
(7.61743, 99.14745) Schorsch Kayaktag: Wir werden sogar vom Hotel abgeholt und zum Mangrovenrand gekarrt. Jeder von uns zweien bekommt eine Art Kayak. Der Guide leitet uns erst mal in eine Mangrovensackgasse. Bis zur nächsten Wendemöglichkeit soll rückwärts gepaddelt werden. Ab da wird der Guide seltsam. Reibt sich ständig mit einem Tuch ab und streift sich [...]
(7.6378667, 99.0291289) Petra: Zwei Radltage weiter erreichen wir die Insel Ko Lanta. Am ersten Tag mussten wir fast 40 km an einer doppelspurigen und stärker befahrenen Ausfallstraße entlang. Nicht toll, aber auch nicht soo schlimm. Solche Strecken und Tage sind halt auch manchmal dabei. Nach einer Übernachtung in der Provinz, Frühstückskaffee gab es beim 7-eleven, [...]
(8.02947, 98.86748) Urlaub vom Reisen. Mal zwei Tage nicht radeln, sondern lesen, zeichnen, faul auf der Liege mit Meeresblick lümmeln. Dabei den Baum- und Palmenästen zuschauen, wie sie im Wind tanzen. Der Luxus unseres Reiselebens ist das Leben im Augenblick. Keine Pläne, keine Vorhaben, kein Druck etwas erledigen zu müssen, keine Reparaturen oder Sanierungen die [...]
(9.13639, 99.33228) (8.92325, 98.87559) (8.51226, 98.64279) Schon länger nichts mehr aufgeschrieben. Die Tage sind befüllt mit Radlstrecken zwischen 60 und 80 km. Nur in Surat Thani blieben wir zwei Nächte, weil wir unser Touristenvisum um 30 Tage verlängern wollten. 15 km außerhalb der Stadt war das zuständige Immigration Office irgendwo zwischen den Palmenplantagen angesiedelt. Weil [...]
(9.94959, 99.15405) Die letzten Tage hatten wir auch schon mal prasselnden Tropenregen. Nicht weiter schlimm bei 30 Grad Wärme, wenn aber die Schuhe beim Auftreten Wasserblasen werfen und sich die gepolsterte Radlunterhose wie eine vollgesogene Windel anfühlt wird’s ekelig. So stranden wir vorsorglich in einem Zimmer, deren Inhaberin und Caféhausbetreiberin aber gerade heute auf der [...]
(10.10633, 99.14571) Petra: Wir liegen im Paradiesgarten. Mitten unter Palmen, zwischen tropischen Gewächsen und mit faszinierenden Schmetterlingen. Die luxuriösen Holzhütten fügen sich mit ihren Holzsprossenfenstern und rot gedeckten Ziegeln zusammen mit den schicken Holzstegen ganz wunderbar in diesen Garten Eden. Das Wasser plätschert beruhigend in den diesmal tatsächlich erfrischenden Pool. Aber wie das immer so [...]
(11.46238, 99.61574) (10.99841, 99.49715) (10.68452, 99.34397) (10.43728, 99.25280) Schorsch: In den letzten Tage hat es sich eingespielt, dass zwischen 50 und 70 km durch die Hitze getreten wird um dann schon um 15-16 Uhr ein Abkühlung im Pool erfolgen kann. Natürlich erst nach der Hausarbeit. Wäsche waschen. Es ist schon ganz schön hier. Entweder geht’s [...]
(12.2416851, 99.9853324) (11.80661, 99.79736) Petra: Nach dem Verlassen der Naturschutzregion und eines Megariesenbaumes beißen wir uns zwanzig, dreißig, vierzig Kilometer eine betonierte, schnurgerade Trasse parallel den Zuggleisen entlang. Nichts Bemerkenswertes gibt es zu sehen, die Vegetation mit niedrigem Gestrüpp einer Prärie gleichend, eintönig, fade. Es ist zermürbend heiß. Selbst die Blicke aufs Meer sind wenig [...]
(12,58044, 99.95496) (12.2416851, 99.9853324) Schorsch: Die etwas hügelige Grünlandschaft ist fast hundefrei. Zumindest keine größeren Angriffe erfolgen auf den Kleinstraßen nach Hua Hin. Die Stadt ist auch schon mal Feriengegend der Königin. Und Touristadt mit Strand, Westfood, Animierdamen und großem Einkaufszentrum. Bei mir bröselt es langsam im Outfit. Die Birkenstock-Sandalen sind nicht mehr so ganz [...]
(12.7975962, 99.8027518) Über unseren Loose-Reiseführer kommen wir drauf, das Wildlife Refuge bei Ban Khao Lukchang zu besuchen, denn der große Nationalpark Kueng Krachan liegt für uns zu weit ab. Ein dänischer Modehersteller hat diese NGO vor 24 Jahren gegründet, um Wildtieren, die in der Wildnis nicht überlebensfähig wären - hauptsächlich aus Gefangenschaft, falscher Domestizierung, Krankheit, [...]
(12.90673, 99.90218) Mitten auf dem Weg zerlegt es Schorschs Pedal. Die wenigen Kilometer zur Unterkunft schafft er es noch ganz gut, aber um schnellstmöglich an ein Ersatzteil zu kommen, wird besser ein Taxi in den nächstgrößeren Ort gerufen. Gut so, da sich die erste Adresse für einen Reparaturshop als nicht brauchbar erweist und immer wieder [...]
(13.10245, 99.94865) Schorsch: Das gebuchte Guesthouse mutet recht hübsch an. Nur! Wie wir ankommen wird im Hof eine große Bühne mit Lautsprecher und so aufgebaut. Direkt vor unsere Veranda! Wir zischen gleich los und lassen uns mit einer Seilbahn satte 120 Meter zum Aussichts-Tempelberg hochschuggel. Der Königspallast ist zu besichtigen und hübsch runtergucken kann man [...]
(13.2573486, 99.9374513) (13.2573486, 99.9374513) Vor fast 40 Jahren hatte ich hier im Ort noch den "authentischen" floating market erlebt, will heißen, die Menschen aus den umliegenden Dörfern kamen zum Verkauf und Handel mit befüllten Booten und drängten bunt durch die Kanäle. Heutzutage schippern ab neun Uhr die mit Touristen beladenen Boote durch die Kanäle und [...]
(13.8080771, 100.0569095)(13.521506, 99.959133) Wir hängen gerade auf unserer Guesthouse-Veranda ab. Wohlverdient, da Damnoen Saduak ein Dorf zwischen Kanälen ist und wir unsere Radl über die hiesige Seufzerbrücke tragen mussten. Schweißgebadet haben wir uns erst mal einige eiskalte Zitronensodas gegönnt. Während wir vor Nakhon Phatom, unserer letzten Übernachtungsstadt vorallem Reisfelder und Shrimpszuchtbecken durchquerten, sind es hier [...]
(14.3605611, 100.5762787) (14.1234403, 100.4096867) (13.8080771, 100.0569095) Auf der westlichen Seite des Chao Praya Flusses kehrt sofort die Ruhe und das ländliche Leben zurück. In und an den Reisfeldern zwitschert und pfeift es ohne Unterbrechung. Im Vergleich zum nördlichen Thailand sind hier viel mehr Vögel, auch große Wasservögel, denn es gibt logischerweise viel Wasser, viel blühende [...]
(14.360518, 100.576457) Die alte Königsstadt mit historischen Überresten an Tempelanlagen (Wats) mit Stupas/Chedis (glockenförmige Bauten), Prangs (maiskolbenförmige Türme im Architekturstil der Khmer) oder Säulenfüßen der verschiedener Zeremonienhallen hat wirklich Charme. Trotz vieler, auch inländischer Touristen, verläuft sich alles zwischen weiter Flächen, nur direkt in den beiden wichtigsten Wats ist etwas Getümmle. Immer auch verbunden mit [...]
15,65263° N, 101,10949° O / 15,20426° N, 101,14188° O Heute geht es „bredlebn“ meist neben Zuckerrohrfeldern weiter Richtung Süden. Es wird auch gerade schon geerntet. Beladene Laster stauben durch die nur teils betonierten Flurstraßen. Eine nette Begebenheit ist die über mich turbelnde „Zuckerrohrstrohwindhose“. Wie riesengroßes Konfetti wirbelt es um mich herum und bis in 10 [...]