(8.09883°, 112.16181°)(7.95831°, 112.63690°)
Heute radeln wir durch ländliche Dörfer, die bereits alle miteinander verbunden sind. Anfangs ein Stückchen auf Holperstrecke einen Kanal entlang, genügt uns. Dann lieber neben dem nicht abreißendem Strom an Rollern und Mofas auf kleinen Asphaltstraßen hügelauf und hügelab. Alle auf Sonntagsausflug. Idyllisch ist es nicht gerade, aber es ist abwechslungsreich, die Menschen grüßen und zwischen den niedrigen Häusern und Hütten ist immer auch Grün. Es leppern sich ganz anständig Höhenmeter zusammen, bis wir hinter den Stausee gelangen, von dem wir uns per GRAP-Taxi nach Malang schippern lassen. Es wird bereits Dunkel und ein beträchtlicher Anteil der Verkehrsteilnehmer fährt hier sorglos ohne Licht. Wieder mal wird klar, ohne unsere Klappräder hätten wir 30 km mehr und in die Nacht hinein radeln müssen. Oder in einer 6 € Bleibe (der Einzig verfügbaren) absteigen müssen ohne Frühstück. Hier zelteln – mehr als schwierig. Da hätte der Spaß schon ein ziemliches Loch. So freuen wir uns über unser komfortables Zimmer und fallen frühzeitig ins Bett.
Schorsch:
Radeltag. Meist auf kleinen Straßen und Wege durch Dörfer und entlang von Feldern und Kanälen. Viele haben Freude, dass wir auch da sind und winken und grüßen. Aber hüglig ist’s und recht schwitzen muss ich wiedermal. Und nachmittags schält sich sogar ein Vulkan aus den Wolken. Hübsch! Und im Vordergrund noch ein See. Zuletzt leider viel Verkehr auf enger Straße.
17:30 (Sonnenuntergang) naht und dunkel wird’s. 70 km und 450 Hügelmeter auf und ab sind genug. Und hier ist anzumerken und festzuhalten. So richtig merklich fitter bin ich über die Monate nicht geworden. Wie auch immer. Die letzten 25 km soll uns wieder ein Taxi durch die Dunkelheit und den chaotischen Verkehr zum feinen Hotel nach Malang transportieren. Malang, Ausgangspunkt für Bromo-Vulkanbesuche.
Noch vor acht Uhr abends tut nächtliche Ruhepause not. Nix Anderes sonst ist erwünscht.



























