(8.69269°, 118.02220°)
Beim Losfahren war schon klar, dass die Etappe mit 115 km zum nächsten Hotel nicht zu schaffen ist. Aber wir radelten erst mal drauf los. Bis wir durch die Stadt waren, dabei vier Geldautomaten abklapperten bis wir endlich einige Scheine in Händen hatten und eine Frühstücksergänzung im Indomaret zu uns genommen hatten, war die erste Stunde schon verstrichen. Nach den anschließenden Höhenmetern brauchte es dann wieder Kaltgetränke – diesmal beim Alfamaret. Kurz: 50 km waren wir bis nachmittags geradelt und 70 km lagen noch vor uns. Nach kurzer Überlegung und Abstimmung sprach ich ein paar Leute neben einem Pritschenwagen an. (Wichtig: er muss schwarz sein und Mitsubishi sollte drauf stehen. Dies sind hier die allgemeinen Transportsysteme für die Dorfbewohner.) Zehn Minuten später gings dann nach kurzer Preisverhandlung motorisiert weiter. Zwar bedauerte ich dies bei der vorbeiziehenden Landschaft kurz, weil wirklich bildhübsch, aber der freie Blick von der winddurchzogenen Pritsche war auch richtig genüsslich. Links und rechts Felder, auf denen gerade Zwiebeln geerntet wurden, zusammengetragen und auf orangen Planen getrocknet, dann auf Höfen in Säcken gestapelt. Im Hintergrund braun vertrocknete Hügelketten wie Gugelhupfe vor den hohen Gebirgszügen. Dazwischen Reis- und Maisfelder, Palmen und Bananenstauden. Wie aus dem Bilderbuch. Unsere Fahrer freuen sich sichtlich über den Zusatzverdienst und wir kommen entspannt an unserem Quartier an. Gut so, denn die kommende Nacht wird kurz und anstrengend werden. Spannend allemal.














