(-8.5896513, 119.4920143)

4:30 Uhr Aufstehen, um bei Sonnenaufgang auf dem Aussichtsberg der Insel Pulao Padar zu stehen. Zusammen mit Hunderten. Das geht ok, vorallem weil die Stimmung im ersten Dämmerlicht wirklich besonders ist und das Panorama mega.

Nach dem zweiten Frühstück schippern wir kurz weiter auf die gegenüberliegende Seite der Insel, zum Pink Beach. Große rote Korallen liegen zur Zierde aus und erklären den Hauch von Rosa im Sand. Ein paar Meter weiter im Wasser, fühle ich mich wieder wie im Aquarium voller Tropenfische. Sogar ein Hai mit 1 m Länge kommt auf Armlänge an mich heran.

Vor 30 oder 40 Jahren hat Douglas Adams den Besuch der Insel Komodo bereits böse in seinem Buch „die letzten ihrer Art“ geschildert. Nun ja, die Menschen hier leben vom Zustrom, die paar Besichtigungs-Echsen haben nichts dagegen ein bequemes und angefüttertes Leben zu führen und natürlich geschieht es uns Massentouristen recht, gleichfalls gegen gutes Geld angefüttert zu werden. Es gibt noch genügend wilde Tiere, wohl über 2000, die für Haustiere und Inselbewohner durchaus eine Gefahr darstellen. Wer gebissen wird hat schlechte Karten: auf denen steht Amputation oder Tod. Nicht sofort, vielmehr entsteht eine Virenvergiftung gegen die Nichts hilft. Alle paar Jahre gibt es Trauerfälle. Pikant auch, dass der Besuch der Insel für Touristinnen mit Menstruation, untersagt ist. Die Tiere riechen dies über einen Kilometer und werden angelockt. Aber was machen die einheimischen Frauen?

Abends geht es bereits wieder Richtung Festland zurück. Vor Kalong Island wird geankert, denn nach Sonnenuntergang verlassen dort hunderte/tausende Fledermäuse deren Höhlen. Bis zu 1,5 m Spannweite sind sie groß und gehören damit zu den größten Fledertieren der Welt.