(-8.57341°, 122.6996°)(-8.83976°, 121.66465°)
Unsere weitere Strecke nach Maumere ist ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Ein Aussichtspunkt über der Stadt mit einer großen Marienstatur bringt noch etwas Abwechslung. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu tun. Im Hotel sind wir die einzigen Übernachtungsgäste, so dass ich Elin von der Rezeption mit Fragen zu den Fährverbindungen nach Kupang auf der Insel Timor löchern kann. Es gibt verschiedene Fähren von verschiedenen Anbietern, die von unterschiedlichen Häfen ablegen. Kurz: ohne die Hilfe von Elin, wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen. Es gibt keine zentrale Website, die dazu Infos liefert. Eine Freundin von ihr wird die Tickets für uns online buchen – was aber nur einen Tag vor Abfahrt geht. Unser Geld dafür überweist ihr Elin über die hiesigen Bank. Hoffe sehr das klappt alles
Tags darauf – wir treten über die Nordküste unseren Rückweg an. Schöne, bereits von Trockenheit geprägte Hügellandschaft folgt der Küste. Abseits der Trans-Flores hat die kleine Straße einige abenteuerliche Passagen und auch so muss man jederzeit auf tiefe Schlaglöcher und noch viel tiefere Absturzlöcher hinter jeder Kurve gefasst sein. Dünn besiedelte Landstriche. Nur bei Schulen und nach Schulschluss wimmelt es von Kids. Viele gehen kilometerweite Strecken zu Fuß, andere haben schon ein Mokick und nehmen soviel Freunde mit, wie geht. Man trifft sich vor dem einzig verfügbarem Kiosk.
Schorsch:
Weiter gehts über die Insel nach Süden und die Küstenstraße entlang. Zunächst war unsicher ob überhaupt mit unseren Kisten befahrbar. Irgendwo werden 4 Wheel-drives empfohlen. Aber pha! Wird schon gehen. S’geht auch. Sogar meist problemlos. Ab und zu schüttelt’s, wackelt’s und poltert’s. Und natürlich knarzt nervig die Plastikverkleidung des Rollers, beklagt die Fahrerin. Aber die Strecke führt oft an der Küste, durch Mangroven und Hügellandschaft ganz toll entlang. Und auch keine LKWs oder sonst viele Autos. Denn die Straße ist schon ab und zu ins Meer gespült und nur ein schmaler Streifen oder wackelige Holzbalken bleiben zum Passieren. Macht Spaß. Und sogar ein „Achtung Warane“ Schild warnt. Selten wohl, so was.























































