Die nächsten Tage tauchen wir in die unterschiedlichen Stadtviertel ein. Chinatown, mit dem Besuch der Singapore City Gallery. Quasi die Wiege der Stadtplanung, wird hier der moderne und innovative Ansatz der Stadtentwicklung dokumentiert. Auf dem Weg dahin, spektakuläre Architektur mit bewachsenen Fassaden. Es sind noch Einzelfälle, denn abends auf dem Pinnacle (ein Gebilde aus 5 verbundenen Wohnblocks), erleben wir den ernüchternden Anblick auf einen grauen Wolkenkratzerhorizont.
Little India, dann tags darauf. Uns macht leider die allgegenwärte AirCon der Innenräume zu schaffen, so dass für Schorsch der Nachmittag mit Triefnase frühzeitig im Bett endet. Pausen sind wichtig.
Am Samstag, ein Tag vor unserem Abflug, radle ich zu einem Urban Scetcher Meetup. An die 40 Leute bevölkern die Wiese vor dem Sri Thendayuthapani Tempel. Ein Mix aus alt, jung und den verschiedensten Nationalitäten, jeder für sich in das Motiv konzentriert. Der mit hunderten von überbunten farbigen Figuren verzierte Eingang ist keine leichte Aufgabe. Jedenfalls bin ich froh etwas früher dagewesen zu sein, so werde ich rechtzeitig fertig und kann mich noch mit Einigen unterhalten, bevor sich alle wieder nach dem gemeinsamen Fotoshooting zerstreuen. Spannend, die unterschiedlichen Sicht-, Zeichen- und Malweisen zu sehen.
Schorsch stößt zum rechten Zeitpunkt des Aufbruchs dazu. Mit günstiger Lösung aus Bäckerei und Getränkeautomat hängen wir die nächsten Stunden am Kai des Singaporerivers ab. Für andere Aktivitäten ist es zu schwül und zu heiß. Das heißt, nicht ganz, denn im Nationalmuseum können wir etwas abkühlen. Abends geben wir uns noch die Lightshow an der Marina Bay und das war es dann:
Südostasien goodbye!

































