Wir vereinbaren mit unserem Gastgeber, dass wir einiges von unserem Reisegepäck einlagern dürfen. Das sind pro Nase bestimmt 10 Kilo weniger Balast.

Gut so, denn hinter unserem Startpunkt geht es auch schon gleich steil bergauf. Selbst mit halbem Gepäck fahre ich Slalomlinie, um die Steigung 1-2% zu mildern. Stellenweise bleibt uns nichts anderes übrig, als zu schieben, denn im ersten Gang hebt bei mir das Vorderrad ab, wenn ich nicht stehend im Wiegeschritt in die Pedale trete.

Dafür ist unser Weg bildhüsch und abwechslungsreich nur leider hängt der Himmel etwas tief. Mal ist es links und rechts dschungelig zugewachsen, mal säumen knorrige Olivenbäume oder viele Blumen in lila, purpur und gelb das Sträßchen. Stellenweise Ausblicke über Dörfer, Hügel bis zum Meer. Zwischendurch sind wir auch mal auf größeren Straßen, um Strecke zu machen.

Nach 570 Hm und 38 km Strecke suchen wir uns ein Zimmer, da keiner von uns Lust hat nochmal 800 Hm bis zur nächsten Bucht zu treten (über diese Angabe gibt es unterschiedliche Aussage vom GPS und dem Apple Routing). Der Anstieg zum Quartier selbst ist schon eine halbe Bergtour.