Wir folgen heute einer Tagestour, die unsere Altöttinger Frühstücksnachbarn gestern gemacht haben. Mit dem Auto etwas in die Berge und auf einem Wanderweg zur Schlucht Ruava.
Prinzipiell ist die Südseite Kretas trockener, als der nördliche Teil, weshalb die Bäume kleinwüchsiger sind und das Gelände lichter bewachsen. In den Höhen der Berge sieht es nur noch nach Geröllhalden aus, ganz oben sogar noch mit Schneeflecken. So hoch kommen wir aber nicht, sondern schlängeln uns durch kleine enge Bergdörfer auf maximal 600 m. Hier werden noch Olivenbäume angepflanzt.
Man könnte eine 6-stündige Wanderung (hin und zurück) bis zu einem Kloster durch die Schlucht steigen, aber so viel Elan haben wir heute nicht. Etwas die Füße vertreten, bevor das T-Shirt durchgeschwitzt ist, genügt uns.
Abends gehen wir zum Fisch essen. Ich muss laut auflachen, als uns der Ober als Tagesempfehlung Lachs anbietet. Darf das wahr sein, hier das Meer vor der Nase und dann Fisch aus Skandinavien? Verkehrte Welt. Wir bestellen dann Schwertfisch, von dem wir allerdings auch nicht wissen wie und wo er gefangen wurde. Am Abend zuvor hatten wir schon ein ganzes Exemplar vor einem Restaurant auf Eis liegen sehen.







