Petra:
Heute steigern wir uns mit 600 Hm. Das ist die Strecke Samos hin und zurück. Ohne Gepäck easy. Leider haben wir erst auf dem Rückweg, die viel schönere und ruhigere Route entdeckt.
Samos hat noch einige Altstadtgassen, die steil am Berghang liegen. Schorsch filmt mit der Insta, was natürlich Aufmerksamkeit bindet und er fast schon wieder ins Schlingern kommt, bei 20% Gefälle. Ausser einer netten Piazza ist die Stadt aber weniger attraktiv, als Pythagorio.
Nähe Hafen warten vermutlich Asylanten auf einen Bus, werden aber freundlich von einer Frau betreut. Auf der Landstraße kontrolliert die Polizei einen jungen Mann. Das Meer trennt das türkische Festland hier nur mit 1,8 km von der EU.
Schorschis Senf
Radausflug über die Insel quer nach Samos. Es geht hauptsächlich die Hauptstraße entlang bergauf. Ist aber insgesamt nicht so viel Verkehr hier auf der Insel. Meinen Abstandhalter montiere ich dann aber doch. Oberhalb Samos biegen wir auf Kleinsträßelchen. Zunächst durch Palmengebiet und so Gestrüpp, dann durch recht steile Gassen. Weil immer mal ein toller Blick auf die Bucht von Samos ins Auge schmeichelt, montiere ich die Kamera ans Rad. Bergab teilweise so steil, dass ich aus dem Sattel nach hinten gehen muss um nicht wieder einen Purzelbaum vom Rad zu machen. Die Kamera wäre an gewesen, zur Freude mittlerweile über 2400 YouTube Besuchern vom letzten Sturz.
Samos ist unspektakulär und so geht es nach einer Smoothie-Rast auf der Piazza zurück. Aber diesmal lässt sich eine Umfahrung der Hauptstraße aus dem Navigerät ersichten. Viel besser und schöner. Noch schnell nach den Abfahrtszeiten der übermorgigen Fähre gefragt, es gehen laut Internet 6, später am Tag erfahren wir, dass garkeine geht. Wir müssen einen Tag verlängern. Erreichen also die Türkei am 15. Mai, am gleichen Tag an dem auch schon der Wellnesstempel gebucht ist. Knapp! Aber eine kurze Streckenplanung am Laptop ergibt etwa 20 km und 200 Höhenmeter. Wir schaffen das.
Und ohne Platten schaffen wir’s auch rechtzeitig zum Pool.








