Heute gab es das Abschlusswiegeergebniss zur Kur der letzten zehn Tage. D.h. auf einer speziellen Körperwaage wurden die verschiedenen Werte gemessen (wohl gemerkt nach dem Frühstück, drei Tassen Tee und mit Kleidung). Wenngleich das alles nicht so genau ist, die Relationen zueinander geben schon einen Anhaltspunkt. Die Haut ist glatt ohne Dellen, die Beweglichkeit ist deutlich besser geworden und auch das Knie macht Fortschritte in die richtige Richtung. 

Fazit: Sehr erfreulich und auch der Physiotherapeut meinte: sehr gut! Und zwei Tage haben wir ja noch, in unserem „Hotel Marigold“ (Bezug auf den gleichnamigen Kinofilm, in dem ein wahnsinns netter und umtriebiger junger Inder einen Altersruhesitz für Europäer auf die Beine stellen möchte. Herz und Seele schlägt die mangelnden Gegebenheiten …).

Während ich mich letzte Woche meist schlapp und müde fühlte, fühle ich mich jetzt entspannt aber recht munter. Tatsächlich war unser 14-tägiges Kurpaket mit Sichheit ein super Aufbauprogramm für unsere weitere Reise und ich hoffe, dass wir einige Dinge, wie Morgensport und Dehnübungen zur Gewohnheit werden lassen. Asien ruft.

Damit unsere Körper bei den Strapazen der weiteren Reise gut mitmachen, soll fürsorgliche Achtsamkeit in Erinnerung bleiben. Vorallem die Mobilisation vor dem Radeln und das Streching, gerne auch mit Massage von Schienbein und Oberschenkel danach, ist wichtig. 

Laut ganzheitlichem Ansatz sind die Komponenten Körper, Geist, Seele oder anders ausgedrückt Bauch, Hirn, Herz im Gleichgewicht zu halten. Richtige Atmung (Sauerstoffmangel führt zur Übersäuerung), genug Flüssigkeit, vermehrt basische Ernährung (Übersäuerung fördert die Bakterien, die Giftstoffe produzieren), positive Gedanken (bringt aktive Lebensweise) und maximaler Tageslichteinfluss sind ideal. Bewegung wirkt wie eine Pumpe auf die Lymphgefäße, die wiederum den Stoffwechsel erhöht und Entspannung ist der entsprechende Gegenspieler. Beides im Wechsel bringt erst die Elastizität.