Schorschi:
Tag des Testosteron. Ich werde zwei Hunden auf die Schnauze schlagen und junge wilde Autofahrer jagen hochtourig und laut und frech andere überholend durch den Sonntag Nachmittag. Um dann mitten auf Kreuzungen zu parken und ratschend zu Rauchen.
Plötzlich ist die Landschaft anders. Zuvor waren es bewaldete Hügel die rechts und links die Landschaft dominierten. Dann sind es, einen Augenblick später, Karge Hügel. Grundsätzlich eine Tolle Stimmung. In den Bergen rechts und links von uns ist es gewittrig und Gewitterwolken bilden in Verbindung mit der Szenerie der weiten Landschaft eine tolle Stimmung. Wenn da nicht auch ab und zu Regengüsse und die Sorgen um umherirrende Gewitterblitze währen. On und Off der Regenjacke tut Not. Hört aber dann gleich wieder auf, das mit dem Regen. Die Straße ist mäßig befahren, wenig hügelig und alles supergut mit Landschaft. An einer Ortsausfahrt bleibe ich stehen um meinen Sattel etwas zu verstellen. Petra ist schon etwas weiter vorne. Bemerkt den herben Verlust dann doch und dreht um. Wird dabei von einem Köter in die Packtaschen gebissen. Dann Gemeinsam müssen wir die beiden Hunde wieder passieren. Man sieht sie schon hinter einem Gebüsch auf uns lauern. Petra mag das Tränengasspray testen und ich versuche mit dem dem Selfie Teleskop Stab Inster Kamera ordentlich gewappnet zu sein. Und tatsächlich die Köter greifen an! Der erste bekommt einen Stahl des Reizgases von Petra an. Lässt dann von der Dame ab und geht auf mich los. Und tatsächlich, ein ordentlicher Schlag auf die Schnauze lässt ihn zur Besinnung kommen und stoppt den Angriff. Der zweite der Bande mag gleich schon von forneweg nichts mehr mit der Sache zu tun haben und tritt nich in Erscheinung. Nur ein paar Kilometer späte. Plötzlich noch ein Hund, ein Böser. Den Stick hab ich griffbereit in der Vordertasche platziert und flott ewas ausgefahren. Ich sehen in schon in gefletschten Zähnen und böse Knurrend zum Sprung auf mich ansetzen. Ein ordentlicher Hieb auf die Schnauze und der Angriff ist abgewehrt. Ich hab nicht umgeblickt was er so treibt. Ober er sich wegrollt oder gar niedergestreckt am Boden liegt, weis ich nicht. Froh bin ich, schnell weg zu kommen. Ich muss schon sagen, sonst Versuch ich jedem Käferlein an Boden auszuweichen, Maunze jeder Katze am Wegesrand zu, jedes Schweinchen oder Kuh bekommt eine Begrüßung und die Hunde liegen meist Teilnahmslos dösend am Wegesrand. Das sind wohl die mit dem der Markierung im Ohr. Zeichen dass sie Staatlich verordnet Kastriert wurden. Meine Tierliebe endet bei den Köter die mich zähnefletschend angreifen. Nix tut mir leid und das schlechte Gewissen ist dahin wenn ich an die Zähne denke. Das muss wohl mit überschüssige Testosteron liegen. Das mit den Hunden und die rasenden Sonntagsfahrer. Bei den Hunden hilft Kastration.
Dem Geplanten Weg folgend, hübsch am Fluss entlang, wird ein Ende in Form von womöglich 15km Trampelpfad, gesetzt. Wir steuern die bergaufwärts über ungewisse Pfade die Landstraße an. Schon auch holprig der lange und mühselige Weg dorthin. Aber Landschaftlich einmalig. Tja, und die letzten 20 km sind wir wieder am rechten Straßenrand kauernd und treten bergauf bergab bis nach Mtskheth. Das ist die älteste Stadt Georgie ( gegründet im 5. Jh. v. Chr.). Und weil Sonntag ist, ists Touristisch trubelig. Aber nicht nur Georgier sin hier am Besichtigen der Weltkulturerbe Kloster. Das Publikum ist International und einige Gruppen werden von Reisebegleitern informativ durch die Kirchen getrieben. Die Fraunen werden allesamt mit Kopftüchern behangen. Ich flieg aus der zweiten Kirche raus weil ich meine kurze Radhose trage.
Und, vor der Stadt fließen Flüsse Aragvi und Kura zusammen und münden an ihrem Ende in Aserbaidschan am Kaspischen Meer.
Georgien – Weites Land


























