Schorsch:

Nachts beginnt heftiger Regen, der bis zum Mittag anhält. Gute Gelegenheit Bilder und Filme zu sortieren. Und tatsächlich ist ein Pausentag notwendig. Mental und körperlich war die letzten Tage viel Anstrengendes los. Beim abendlichen Schlendern ums Karée wird gleich klar, die Stadt gefällt mir gut. Irgendwie fühlt man sich sicher. Die Mofafahrer sind zwar auch aggressiv unterwegs, aber irgendwie weniger. Marcus hat erzählt, dass hier in Peking mittels fotografischer Verkehrsüberwachung, Fehlverhalten restriktiv geahndet wird. 

Petra:

Unfassbar, wir haben inzwischen fast den Kontinent durchzogen. Viel schneller, als gedacht, weil uns die Hitze und karge Landschaft vorwärts trieb. Im Nachgang hätten wir an der ein oder anderen Stelle auch noch gut radeln können, aber woher die Informationen beziehen, wo es lohnenswert ist und wo nicht. Auch das Problem mit der begrenzten Aufenthaltsdauer läßt keinen großen Spielraum. Man trifft also Entscheidungen und dann ist ein bestimmter Weg eingeschlagen. Unser Weg eben, unsere Reise. Und jetzt sind wir in Peking!