Die Transportachsen müssen nachgebessert werden. Dazu geht’s zum örtlichen Handwerkerhof. Da bin ich voller Stolz, wie ich solch speziellen Anforderungen auskundschafte – ein Ko Tao vor Internet, Apple maps und Translator-App!

Jetzt also verstärkt mit Edelstahlrohren und -achsen. Alles wird sofort zugesägt und passend gemacht, für umgerechnet 1,50 €.

Weil es auch noch Torxschlüssel und Beilagenscheiben braucht, verknoten such Schorschs Hirnsynapsen. Während sich Schorsch noch mit Didi für die Weiterfahrt beschäftigt, kommt ein Chinese auf dem eRoller und macht begreiflich, dass ein passport liegen gelassen wurde! 2 Minuten später bringt er ihn uns, nachdem ein weiterer Autofahrer in heller Aufregung diese Info mitzuteilen versucht. Vermutlich wurde der gesamte Handwerkerhof mobilisiert uns zu suchen!

Im Anschluss geht‘s zum Shopping zu Decathlon. Meine Sneakers sind durch und ein/zwei ultraleichte Kleidungsstücke mit UV-Schutz dürfen unser Gepäck jeweils erschweren. Bis unser Didi-Taxi kommt, knippst Schorsch noch den ein oder anderen Kurierrollerfahrer. D Ich weiß nicht was das ist, dass die meisten guerilliamäßig vermummt sind. In China dachte ich, ok, man will nicht erkannt werden. Hier vielleicht auch nicht, von der Verkehrsüberwachung. Aber ich denke, es ist eher ein allgemeines, hippes Mode- und Gesellschaftsstatement. Ursprünglich als UV-Schutz gedacht, zeigt es, ich bin ein Outdoorjunkie. Nun ja, ich trage jetzt ja auch schon UV-Kniestrümpfe.

Am Abend stellt Schorsch fest, dass er eine Achse irgendwo hat liegen lassen! Oh nein! Das frisst Bedenken in Schorschs Selbstbewußsein. Ich kenne das Gefühl, wie Selbstzweifel an der mentalen Substanz sägen. Zu viel multitasking, zu anstrengend, scheint unser trip zu sein. Es wird ein baldiger Erholungsurlaub mit Strandblick in Korea angedacht.