Schorsch: Zu selten machen wir Ausflüge. Sind ja ohnehin ständig unterwegs. Nur die Gebirgslandschaften bleiben meist für uns im Verborgenen. Zu mühsam für uns. Heute aber nutzen wir eine alte Eisenbahn, die nun als Turi-Attraktion dient, um uns in die Berge schaukeln zu lassen. Ein alter Dieselzug wackelt über alte und ausgeleierte Strecke. Es knarzen und quitschen die Räder gegen die Gleise, die in Kurven nicht mehr so richtig zueinander passen. Ein Glasier-Express ist es nicht. Für einen Turi-Zug, könnte auch mal innen gewischelt und gebeselt werden, und ganz wichtig, die Scheiben geputzt. Das Fenster lässt sich nicht mehr aufschieben. Es wachsen schon kleine Pflänzchen in den Ritzen.

So bummeln wir bergauf und an alten Bahnhöfen und geschlossenen Schranken winken hopsige Kinder und freundliche Herren- und Damenschaften. Diese oft mit Blumentopfhut.

Schön geht’s durchs Grüne und schon etwas Dschungelige. Ab und zu sind auch Teeplantagen zu sichten. Bis auf 1400 Meter zuckelt das alte Diesellöckchen hoch. Der höchste Gipfel hier liegt aber bei knapp 4000 Meter.