(7.6378667, 99.0291289)
Petra:
Zwei Radltage weiter erreichen wir die Insel Ko Lanta. Am ersten Tag mussten wir fast 40 km an einer doppelspurigen und stärker befahrenen Ausfallstraße entlang. Nicht toll, aber auch nicht soo schlimm. Solche Strecken und Tage sind halt auch manchmal dabei. Nach einer Übernachtung in der Provinz, Frühstückskaffee gab es beim 7-eleven, Haferflocken mit Milch und Yoghurt wurde aus unseren vorabendlichen Einkäufen zusammengestellt, hatte ich das erste Mal Probleme mit der Hitze. Beim Übersetzen mit der kleinen Fähre zogen mir voll die Abgase ins Gesicht, so dass mir schwummerig wurde und ich die letzten 10 km zu kämpfen hatte. Heute, obwohl schattig unter Bäumen in Strandstühlen flätzend, ist es mir unerklärlich, dass wir seit Wochen durch derartige Hitze radeln. Schorsch verbringt Stunden bis zum Hals im Meerwasser stehend, weil gefühlt in etwa einer angenehmen Raumtemperatur von 25 Grad entsprechend. Jedenfalls führen wir hier wieder ein Urlaubsleben wie aus dem Prospekt. Sogar Yogastunden gibt es morgens und abends, die für unsere einseitig belastete Muskulatur sehr regenerativ sind.
Schorsch:
Zwei Tage Treten bis zum nächsten Urlaubsort, der Ferieninsel Ko Lanta. Leider geht’s meist auf der Hauptstraße entlang.
Rüber zum Inselparadies geht’s mit einer Fähre und dann gleich noch über eine Brücke zur 2. Insel Ko Lanta Yai. Zahlreiche Touristen, zahlreiche Strandresorts mit auch wieder Pool. Und zahlreiche Möglichkeiten die Urlaubszeit zu gestalten. Hier wollen wir uns für ein paar Tage festsaugen und auch die typischen Angebote für Touris genießen. Der Pool in unserem Resort bleibt unbenutzt. Der Sandstrand ist, um es etwas abgedroschen auszudrücken, paradiesisch. Und auch das Meer! Sauber, Klar und nach wenigen Metern so tief das man schwimmen kann. Weiß jetzt garnicht so recht, was noch fehlen könnte. Im Resort gibt’s morgens und abends je eine Stunde Yoga und im Meeresblick-Strandrestaurant spielt eine garnichtmal so schlechte Liveband Flowerpower-Songs und so.
Am Strand kann ich unter Palmen lesen und hol mir dennoch gleich am ersten Tag einen Sonnenbrand. Warum ausgerechnet hier, ist mir allerdings nicht klar. Bin doch schon seit Monaten sonnenbeschienen. Aus ist’s nun mit Sonnenbaden. Aus ist’s auch nach vier Tagen mit dem Yoga. Der Yogameister zischt ab nach Australien. Nachfolger gibt’s Keinen. Es geht hier auch die Saison wohl langsam zu Ende. Organisationstag: Wir wechseln auch ins Nachbar-Resort. Die Klimaanlage riecht muffig, erkundigen uns nach weiterführenden Fähren und machen für den übernächsten Tag einen Schnorchelausflug klar und für den nächsten eine Kajaktour in die Mangroven. Immer wieder mal zwischendurch leckere Smoothies aus frischen tropischen Früchten mit Joghurt – „selbstgemacht“ wird betont.















