(7.61743, 99.14745)

Schorsch Kayaktag:

Wir werden sogar vom Hotel abgeholt und zum Mangrovenrand gekarrt. Jeder von uns zweien bekommt eine Art Kayak. Der Guide leitet uns erst mal in eine Mangrovensackgasse. Bis zur nächsten Wendemöglichkeit soll rückwärts gepaddelt werden. Ab da wird der Guide seltsam. Reibt sich ständig mit einem Tuch ab und streift sich dauernd mit der Handfläche über Arme und Beine. Ich würde es auch so machen, wenn sich tausende Ameisen auf meinem Körper tummeln würden. Bei ihm ist aber nichts zu sehen. Irgendwann paddelt er hektisch davon. „stomach problems“ – seine Erklärung an uns. Wir sollen gleich vorpaddeln und bei den Affen warten. Wird gemacht. Die Äffchen sind neugierig und wollen sogar aufs Bötchen mit drauf. Ich mags aber nicht. Haben bestimmt Flöhe. Irgendwann kommt der Guide wieder hektisch angepaddelt und es geht zurück zum Startpunkt. Kurzer Ausflug und kurze Visite der engen Mangroven. Dafür wechselt der Guide und der Standort. Ein Boot schippert mit uns raus aufs Meer und zu einer kleinen Inselgruppe. Dord wird dann wieder mit einem neuen Guide gepaddelt. Zwar nicht durch Mangroven, sondern um Inselchen umher, is aber doch auch ganz nett. Diesmal im Zweitakter Paddelantrieb zu zweit in einem Kajak mit der Gnädigsten. Ich muss hinten sitzen, weil ich angeblich schwerer bin. Der Ausflug ist zwar nicht das was ich glaube gebucht zu haben, ich hatte eine reine Mangroventour im Sinn, aber dennoch war’s ganz hübsch. Und Hauptsache der schräge Guide is weg. Glaube der hatte irgendwelche Drogen intus, die er nicht verträgt. Irgendwas, was ihn glauben lässt, Krabbelviecher unter der Haut zu haben.