(40.11324°, 67.84807°)
Aus geplanten vier Tagen werden sechs Tage. Die Stadt hat viele Parks, ist weitläufig und eine oder zwei Sehenswürdigkeiten am Tag genügen. Wir lassen uns Zeit, schlendern, sitzen, fotografieren, denn die Eindrücke lassen sich sonst kaum fassen. Die Architekturelemente, die Verzierungen, die türkisfarbenen Kuppeln sind ähnlich wiederkehrend, aber das Raumgefühl ist immer wieder neu, anders, ziemlich beeindruckend. Schwer zu beschreiben, stattdessen eben Fotos.
Abgesehen davon gibt es gutes Essen, hervorragendes Frühstück, einen Vormittag mit der Suche nach einem englischsprachigen Arzt (per Translator wird das Leiden mehr schlecht als Recht erklärt), einen Ruhetag und einen Tag zur weiteren Planung.Ach ja – und zum Geburtstag gibt es das ganz große Theater am Registan zum Sonnenuntergang. Das hat schon was.
Ein kleines Detail muss erläutert werden. Schorsch fällt auf, dass die Frauen meist zu kleine Schlappen tragen, also die Ferse übersteht. What!! Unglaublich, aber dem ist wirklich so, ist hier üblich und gewissermaßen schon Tradition. Chat GPT klärt auf (was täten wir ohne KI?): da Frauen ständig in den Garten (zwecks Hausarbeit) und wieder ins Haus laufen, müssen die Schuhe superfix vom Fuß. Deshalb werden die Schuhe mit Zehendruck am Fuß gehalten und unterm Gehen kann der Schuh quasi abgelegt werden. Weil die Schlappen meist auch noch aus dehnbarem Material sind (Filz, Stoff) werden sie lieber zu klein gekauft, sonst funktioniert diese Technik nicht mehr. Man würde die Schuhe ungewollt verlieren. Mmmh, na ja – dafür sehen wir auch oft genug alte Frauen, die leicht humpeln oder schlecht zu Fuß sind. Das verstehe wer will.


























































































