(14.3605611, 100.5762787) (14.1234403, 100.4096867) (13.8080771, 100.0569095)
Auf der westlichen Seite des Chao Praya Flusses kehrt sofort die Ruhe und das ländliche Leben zurück. In und an den Reisfeldern zwitschert und pfeift es ohne Unterbrechung. Im Vergleich zum nördlichen Thailand sind hier viel mehr Vögel, auch große Wasservögel, denn es gibt logischerweise viel Wasser, viel blühende Pflanzen und üppiges Grün. Kuhreiher, Störche (mit platten Schnäbeln), Mainas mit ihren lautstark durchdringenden Tönen und recht selten, dafür auffällig weil mit wunderbar neonblauen Federn, die Hinduracke. Andere Arten wie Bienen- und Körnerfresser oder auch mal ein Eisvogel, die kann ich aber nicht wirklich benennen. Spatzen und die stinknormale Taube gibt es häufig, daneben aber auch die hübschere zarte, filigrane Perlhalstaube. Das bringt beim Radeln richtig gute Laune.
Gegen Abend hören wir dann ohrenbetäubenden Motorenlärm. Ich denke erst mal es sei ein Autorennen, aber an einem größeren Kanal rauschen Speedbretter vor Zuschauertribüne und weiterem Publikum auf den Kanalwänden vorbei. Das Röhren hören wir noch bis zu unserer Lodge, ein aus Teakholz in klassischem Thaistil gebautes Haus. Wunderhübsch an einem Fischteich gelegen mit weitem Blick über die Felder. In viereinhalb Jahren hat der freundliche Besitzer hier alles selbst gebaut. Holzarbeiten, Elektrik, Betonieren – gerade arbeitet er an einem kleinem Wasserfall. Wie kann man das alles nur schaffen? Ich bin echt baff. Aber leider, wir sind, wie so oft außerhalb der Städte, die einzigen Gäste.
Zur nächsten Stadt Nakhon Phatom geht es ähnlich weiter.
































