Um 4:50 Uhr wandeln wir schlaftrunken auf die Veranda unseres Hotels um die Starts der ca. 100 Heißluftballons zu sehen. Überall am gegenüberliegenden Hang fackeln abwechselnd die Brenner. Dann heben sich die Silhouetten gegen den noch dunklen Himmel ab, und ab und zu leuchtet ein von der Gasflamme erhellter bunter Ballon auf. Wirklich ein schönes Schauspiel.
Eine Herde freilaufender Pferde rast, aufgeschreckt von einem landenden Ballon, einen Hang zur Straße hinab und vermischt sich mit dem frühmorgendlichen Verkehr.
Hundemüde verbringen wir den weiteren Vormittag, vom Frühstück einmal abgesehen, faul im Bett. Erst am Nachmittag durchdringen wir den wirklich megamäßigen Urlaubstrubel. Der Verkehr schiebt sich als eine endlose Kolonne in beide Richtungen durch den Ort. Wie super, sich mit den Rädern durch und vorbei zu schlängeln und in kleine Seitentäler abzubiegen, in denen wir nur vereinzelt auf kleine Wandergruppen treffen.
Während hier die Sandsteinformen unberührt blieben, sind sie im Ort wie Schweizer Käse durchlöchert oder wurden in die Architektur schicker Hotels integriert. Das Ganze hat, auch weil alles weiterhin aus Sandstein gebaut wird und wurde, sehr viel Charme. Die Durchgangsstraße erinnert allerdings eher an einen überlaufenen Jahrmarkt. Na ja, es sind ja auch Feiertage und ganz viele Familien sind hier zu einem Ausflug. Es geht also zu wie in München zur Wiesnzeit. Würde man sich so nicht unbedingt aussuchen, weil wir dem Trubel mit den Radln aber schnell entfliehen können, juckt es uns auch nicht groß.








































