Die riesigen Bahnhöfe in Hangzhou und in Pingtan (Nähe Fuzhou) forderten wieder unsere ganzen Kräfte. Eine gute Idee von mir, vorher noch eine Transportkarre zu kaufen. Ich schwöre, ohne diese wäre ich wohl sonst tot auf dem Bahnsteig zusammengebrochen. Auch so hatte ich schon Schnappatmung, bis das Radl im Zug war. Zum leichteren Rollen muss ich unbedingt noch mit Riemen nachbessern, damit das Gleichgewicht auf den Minirollen besser zu halten ist.
In einem ehemaligen Fischerdorf mit alten Steinhäusern, die sehr ästhetisch zu Ferienwohnungen restauriert wurden, bleiben wir erst mal einige Tage. Website aktualisieren, Füße hochlegen.
Schorsch: In einem Rutsch geht’s mit der Bahn weiter in den Süden. Zu der kleinen Insel Pingtan. Schon vor einigen Tagen ausgesucht für ein paar Tage Erholung. Die Hotels und Ferienresorts sind günstig. Und ausgesucht auch deshalb, weil dort die Fähre nach Taiwan losschippern soll. Tut sie aber nicht mehr. Wurde eingestellt. 100 km weiter soll’s los gehen. Da gibt’s aber keine hübschen Resorts. Die Daunenjacke wird nicht mehr benötigt. Dafür aber die Windjacke. Die Regenjacke auch nicht. Falls nötig bleib ich hübsch im Zimmerchen.
Da hocken wir nun ganz fein mit super Blick auf das draußen stürmische Wetter und haben Zeit. Leider aber ist kein Restaurant mit meiner bevorzugten Geschmacksrichtung in der Nähe. So decken wir uns erstmal mit Kram aus dem Supermarkt ein. Müsli, Banane, Snickers und Kekse sollen uns nach dem chinesischen Frühstück über den Tag bringen. An Unterzuckerung werden wir nicht leiden.

















