(6.13818°, 106.87699°)

In Jakarta zeigt sich: die Menschen sitzen gerne zusammen auf dem Boden. Und: der Boden ist auch überall sauber. Der fast tägliche Tropenregenschauer spart das Kärchern und Hunde gibt es ja auch keine hier. Trotz Großstadt und viel Verkehr wirkt alles recht entspannt. Zwar flitzen die Scooter beherzt extrem knapp links und rechts um die Autos, aber in funktionierendem Fluss, ohne dass jemand dabei unsicher wirkt. 

Wir starten aufgrund der Hitze unsere Stadterkundung erst mal mit einem Museumsbesuch und ich bin schwer begeistert, den Originalschädel des Javamenschen betrachten zu können. Kinders – dieses Stück Knochen ist das Bindeglied zwischen Mensch und Menschenaffe und hebelte Adam und Eva aus!! 1 Millionen Jahre ist er alt, Ende des 19. Jhdts. von Eugène Dubois entdeckt und am 17. Dezemer 2025 aus den Niederlanden an Indonesien zurückgegeben. 

Danach geht’s über den riesenhaften Plaza Selatan Monas mit dem monument national, dem Denkmal zur Unabhängigkeit Indonesiens. Dies ermattet uns derart, weshalb uns ein Grabtaxi in die sogenannte Altstadt bringt. Einzelne Kolonialgebäude um den Taman Fatahillah bilden das Zentrum. Ein allgemein beliebter Treffpunkt und Besuchermagnet. Pflichtprogramm für Touristen und uns ist das dortige Cafe Batavia, in dem auch schon Churchill seinen Tee schlürfte.

Schorsch:

Einen Tag nehmen wir uns Zeit für die 42 Millionen Stadt. Riesiger Monument Platz mit Turm. Im Zentrum tummeln sich die Einheimischen und leihen sich bunte Räder mitsamt Hütchen und radeln fröhlich am großen Platz umher. Und sogar im wohl weltbekannten Kaffeehaus Batavia wird lecker Espresso geschlürft und Kuchen verdrückt. Die Wände hängen voll mit Bildern von Berühmtheiten die wohl auch schon mal da waren? Wen wunderts, weit und breit wenig bis nix, wo man sonst hübsch hocken und konsumieren könnte.