Heute haben wir ein Zeitfenster um in den Ort zu radeln. Es stehen Besorgungen an: Schnürsenkel für Schorsch und das Flickenlassen seines Hemdes. Wir fahren die Hauptstraße entlang und Schorsch fragt bei einem Polsterer nach, bzw. zeigt sein kaputtes Hemd. Der Mann weiß auch sofort, wohin er uns weiter schickt. Zwei Abbiegungen nach links und wir finden den Schneiderladen. Die Reparatur wird sofort erledigt und kostet umgerechnet einen Euro. Die Schnürsenkel werden im Schuhladen des Ortes aus einem Schuhkarton herausgezupft. Aus einem Knäuel mit zig Schnürsenkeln wird nach den richtigen Längen gesucht. Dauert etwas, aber dann ist auch das erledigt.
An der Moschee suche ich vergeblich nach einem Platz, an dem ich diese malen könnte. Kein Blickwinkel passt, denn die Minarette sind für mein Skizzenbuch im Querformat definitiv zu hoch, so dass es nur auf’s Fotografieren hinausläuft. Wir Pausieren im netten angrenzenden Park, mit Sitzbänken gefühlt aus den 60er Jahren. Erinnert mich an Parks aus meiner frühen Kindheit. Retro – aber noch im Original!





