Hochsommer mit strahlend blauem Himmel. Kaum aus der Stadt, kommen wir durch einen schattigen Eichenwald und biegen etwas später auf eine ruhige Seitenstraße. Außer erhöhtem Küheaufkommen gibt es wenig Verkehr und wir treten entspannt vor uns hin. Mal in der Sonne, mal unter Bäumen. Trotz 30 Grad ist es recht erträglich, zumal die Bergketten in der Ferne das Panorama bereichern. Die einzige Trinkgelegenheit vor einem kleinen Laden ist zwar schlicht, aber wir freuen uns über vorhandene Stühle und Getränke aus dem Kühlschrank. 

Heute haben wir nur eine kurze Etappe mit 45 km, weil es später keine Unterkunft mehr vor einem Bergpass mehr gibt. Den heben wir uns für morgen auf.

In Zestafoni übernachten wir in einem Weingut. Hört sich etwas hochgestochener an, als es ist. Ein größeres Privathaus, in dem im ersten Stock vier Gästezimmer sind. Hübsch mit Palme und viel Grün drumrum, gibt es eine riesige Veranda mit superlangem Wäschedraht. Einfach perfekt!