(2.20043°, 102.24987°)
Die Hälfte der Zeit in Melaka verschlafe ich mit zugelaufenen Nebenhöhlen und Triefnase. Irgendeine AirCon war wohl zu kalt für mich. Beim Treffen am ersten Abend mit einem britischen Fernradlerpaar, begannen schon die Nießanfälle. Ein Supermarkt, das Hotelzimmer oder ein Cafe – du weißt von außen nicht, wie runtergekühlt es Innen ist und bei 33 Grad ist man öfters komplett nassgeschwitzt, bevor man die Tür öffnet. Ein Lob auf meine homöophatische Tabletten, die bei mir immer einwandfrei wirken. Zunächst dachte ich – ok, das dauert jetzt ein bis zwei Wochen, aber ich bin inzwischen optimistisch, dass Radeln morgen an Tag drei wieder geht. Schlecht nur, es soll den ganzen Tag regnen. Mal sehen.
Melakas Altstadt ist holländisch, portugiesisch, britisch und chinesisch geprägt, die Häuser noch original – sprich: meist baufällig, einige restauriert. Während die alten Amtsgebäude Dunkelrot gestrichen sind, wird es in den Seitengassen gerne bunt. Zwischendurch schlängelt sich ein Fluss.
Sehr besonders, der mantraähnliche sanfte Betgesang eines Priesters, mit hellem Schlaginstrument begleitet, im ältesten chinesischem Tempel Malaysias, namens “Tempel der grünen Wolken”. Zeitvergessen sitzen wir mit fünf weiteren Personen im jahrhundertealten dunklem Raum. Eine Stimme und eine Stimmung, die etwas Unbestimmtes zum Leuchten bringt.








































