Petra:

Für die Überfahrt von Brindisi nach Igouminitsa, haben wir uns eine Kabine gegönnt. Zwar wurden wir morgens schon früh aus den Betten geworfen, aber es ließ sich ganz wunderbar auf der dahinstampfenden Fähre träumen.

Auf dem Weg zur nächsten Fähre nach Korfu gab’s den Frühstücksimbiss in einer Bäckerei. In weiteren eineinhalb Stunden erreichen wir Korfu Stadt.

Die Stadt ist wunderschön, eigentlich sehr italienisch anmutend. Bunte Bürgerhäuser in Rot- und Sandtönen mit Fenster- und Portalfassungen aus Marmor und netten Balkonen, großzügige Bauten mit langen Kollonadengängen und einem weiten Platz, vermutlich aus dem 18./19. Jahrhundert. Außerdem zwei Festungen und das alles von azurblauem Meer umgeben mit Blick auf noch schneebedeckte Berge des Festlandes. In den engen Gassen ist es voller Touristen (vorwiegend Rentner und Schulklassen) und wir schieben unsere Räder durch einen einzigen, riesigen Basar. Egal – die Insel wirkt sehr verheißungsvoll. 

Wir haben uns für 3 Tage ein Ferienappartement gebucht und radeln die Küstenstraße nach Benitses. Reichlich Verkehr, aber der Ausblick entschädigt für alles.