Petra:
Schorsch hatte ja schon gleich ein Teil von den Ortlieb Taschen verloren. Klappergeräusche erfordern ein zeitnahes Handeln. Also wird nach einem Werkzeugladen gesucht, um Filzgleiter und geeignetes Klebeband zu erstehen. Die erste Notreparatur also schon am zweiten Radltag!
Das Meer leuchtet im strahlenden Türkis unter blauem Himmel, während wir zunächst noch der Küste entlang nach Süden fahren. Wenig Verkehr, hübsche kleine Straßen und am Nachmittag führt unser Weg auch durch einen regionalen Parco Naturale mit enorm alten Olivenbäumen- und hainen, bis wir Ostuni, die weiße Stadt oben an einer Geländekante erblicken. Unser erster ernsthafter Anstieg mit unseren bepackten Reiserädern funktioniert im ersten und zweiten Gang ganz gut. Eine richtige Bergetappe möchte ich mir allerdings nicht vorstellen.
Nun ja, wir lassen es langsam angehen. Mit knapp 50 km genügt es uns für heute auch und wir können noch entspannt durch die Stadt schlendern.
Schorsch:
Und bergauf ist’s doch anstrengend
Mit Rückenwind weiter die hübsche Küstenstraße. Ab Mittag auf kleinen Sträßelchen ab ins Hinterland, vorbei an Olivenplantagen und ziemlich alten Olivenbäumen. Und sehr positiv auffällig! Kein Plastikmüll am Straßenrand! Das erst macht die Landschaft Italiens perfekt. Hübsch ist’s zum Radeln. Und es etabliert sich der Gedanke, der fast unendlichen Zeit die wir haben und tatsächlich keine Eile. So sind’s heute nur knapp 50 km bis Ostunis. Andererseits müssen wir wohl noch 2 Jahre verlängern, bei 50 km am Tag. Aber ungewohnt angenehm ist’s doch, morgens nicht eilig zusammenpacken und los zu müssen. Und schon am Nachmittag wo ankommen und Zeit für Sightseeing oder ein Schläfchen oder so.
Die weiße, getünchte Altstadt ist thronend auf einem Hügel. Es sind 350 Höhenmeter zu bewältigen. Für mich Untrainierten gerade noch erschnaufbar. Die Kondition wird sich hoffentlich noch verbessern.
Erst in Ostunis wird das B&B über Booking.com ausgesucht. Treffen mit dem Herbergsvater in 5 Minuten am Zimmereingang. Er wohnt ganz woanders. Aber wir schaffe’s in der Zeit und übernehmen das sehr schön und neu gestaltete Zimmer. Die Räder dürfen mit rein.













