Die Insel ist richtig abwechslungsreich und schon nach wenigen Kilometern die Küste entlang sieht es ganz anders aus. Steilklippen, Strand, Häfen oder Agrarland – jede Form hat ihren eigenen Charakter, ihre eigene Stimmung, ihre eigene Intensität und ich möchte sagen, für uns auch eine eigene Geschwindigkeit. Sightseeing-Attraktionen sind schnell „abgehakt“, Weite macht das Erleben langsam, rieselt förmlich mit großer Befriedigung in einen ein.
Aber klar, die besonderen oktaederförmigen Basaltsäulen (Entstehen beim Abkühlen, also Zusammenziehen der Magma) sind unbedingt sehenswert und sich in Wellen stürzen, bei 27 Grad Wassertemperatur, ist ein riesiges Vergnügen und alles gehört mit dazu. Gut so.
Schorsch:
Für uns wieder nur Kurzstrecke zum Hotel für drei Nächte, diesmal. Wieder schöner Strand. Aber nur zum Plantschen. Vor hohen Wellen und deren Rücksog haben wir Respekt. Spaß macht’s trotzdem. Eine Horde Wellenreiter tummelt sich draußen in Wartestellung (im Bild als Pünktchen zu erkennen) und warten auf die passende Welle. So allzugroß sind die Wellen nicht. Bin erstaunt, dass es einige auf ihren Brettern dann doch mal bis zum Uferrand schaffen. Es ist wohl auch eine Surfschule da. Hier werden gerade nur Frauen in Reih und Glied in Trockenübungen geschult, wie man, ist die Welle mal erfasst, richtig aufsteht. Und auch schon ein paar Wellen später sieht man sie rauspaddeln. Ob’s dann auch gut klappt ist im allgemeinen Getümmle nicht auszumachen. Schilder mit Haiwarnung, Bade- und Surfverbot haben wohl auch alle Anderen hier übersehen.














