(10.10633, 99.14571)
Petra:
Wir liegen im Paradiesgarten. Mitten unter Palmen, zwischen tropischen Gewächsen und mit faszinierenden Schmetterlingen. Die luxuriösen Holzhütten fügen sich mit ihren Holzsprossenfenstern und rot gedeckten Ziegeln zusammen mit den schicken Holzstegen ganz wunderbar in diesen Garten Eden. Das Wasser plätschert beruhigend in den diesmal tatsächlich erfrischenden Pool. Aber wie das immer so ist, perfekt ist selten was. Und hier sind es die Moskitos die nerven. Wen wunderts, in dieser Dschungeloase. Das wäre vielleicht nur halb so schlimm, wäre mein Körper nicht schon von roten Punkten übersäht. Der Krätzköter der letzten Unterkunft (so meine ganz schwere Vermutung), beim Abendessen in meiner Nähe liegend, hat sein Parasitenvolk bei mir abgeladen. Laut Info aus dem Internet überlebt der Hundefloh nicht länger als ein zwei Tage am Menschen, die Bisse erfordern aber höchste Selbstdisziplin, damit man sie nicht aufkratzt, was das Ganze nur noch schlimmer machen würde. Ich stähle mich hier also mental und ignoriere die herausfordernden Schmerz- und Juckimpulse. So ist das also mit dem Paradies.
Im Dorf haben wir in einem der drei Waschsalons heute schon unsere Wäsche gewaschen. In der Wartezeit habe ich mir im kleinen Ort ein Plätzchen zum Urban Scetching gesucht und hatte nach kurzer Zeit Gesellschaft von zwei Mädchen und einer Katze. Die Mädchen haben sich dann auch gleich ihr Zeichenzeug geholt und direkt mitgemacht. Lächelnde Omas und der Nachbar schauen vorbei, sodass mir nach dem Zusammenpacken alle aus dem Straßenstück zuwinken. Sehr nett.












