Wow, was ein perfekter Radlweg mit Parklandschaft entlang des Grand Canal! Dabei oft schattig unter Bäumen und sehr kurzweilig, weil abwechselnd gestaltet und bepflanzt. Durch Peking selbst nach Westen war es natürlich dicht bebaut, aber mit den 6 m breiten Fahrbahnen, extra für Radler und Mofas, auch recht angenehm. Eine sehr chinesische Besonderheit ist, dass sich Freizeitgrüppchen vornehmlich unter Brücken treffen. Luftzug und durch den Schatten etwas kühler, regensicher und die Garantie, dass man hier sicher jemanden antrifft begünstigen dieses Phänomen. Der Schlenker nach Westen ist zwar ein ziemlicher Umweg, der hat sich aber allemal gelohnt. Und – kaum haben wir unser Hotelzimmer bezogen, begann es zu Regnen. Direkt davor ist eine Straßenkontrolle der Polizei, in die wir auf dem Weg zur Restaurantsuche geraten. Kooperation ist angesagt und nach einigen Übersetzungsversuchen und der langwierigen Dateneingabe können wir weiter ziehen. Die direkte Umgebung ist etwas abenteuerlich. Fündig werden wir in einer Mall und dem Restaurant Big Pizza – all you can eat. Drei Tische weiter versucht ein Pärchen, genau dies auszuprobieren: 15 gehäufte Teller für zwei Personen. Keine Wünsche bleiben offen. Leider rebelliert mein Magen wieder in der Nacht.

















