(12.2416851, 99.9853324) (11.80661, 99.79736)

Petra: Nach dem Verlassen der Naturschutzregion und eines Megariesenbaumes beißen wir uns zwanzig, dreißig, vierzig Kilometer eine betonierte, schnurgerade Trasse parallel den Zuggleisen entlang. Nichts Bemerkenswertes gibt es zu sehen, die Vegetation mit niedrigem Gestrüpp einer Prärie gleichend, eintönig, fade. Es ist zermürbend heiß. Selbst die Blicke aufs Meer sind wenig einladend. Ich komme mir vor, wie bei einem Spinningtraining. Stunden im immer gleichen Takt und Atemrythmus, mit Druck auf dem Pedal, Kilometer für Kilometer abarbeitend. Das große prächtige Wat Ao Noi markiert den Wendepunkt. Die Bucht von Prachuat öffnet sich vor uns. Unser gebuchtes Grand Hotel entspricht nicht ganz dem Namen, hat aber zumindest einen Alibipool zur Abkühlung.

Abends entdecken wir eine griechische Taverne an der Uferpromenade. Das Essen – Pastitio – schmeckt ganz wunderbar, mit herzhaften Gewürzen, die ich seit einem Dreivierteljahr nicht mehr schmecken durfte. Majoran! Wie köstlich!