Schorsch: Schifffahrt 42 Stunden auf der staatlichen Pelni Fähre verspricht 42 Stunden im Ächz. Im Zickzack von Maumere (Insel Flores) nach Kalabahi (Insel Alor). Zur Debatte stand auch noch ein Inselhopping über 4 Inseln. Hier ists aber schon recht dünn mit der Infrastruktur. Ob wir immer weiterkommen oder für mehrere Tage wo kleben bleiben und [...]
Unser Taxi scheint vielversprechend. Wir sitzen bequem auf der Rücksitzbank, unsere Radl finden perfekt Platz hinter uns im Fond. Einen weiteren Mitfahrer gibt es noch - bis Bajawa. An der dortigen Hauptgabelung der Trans-Flores erfährt der Fahrer, dass es in der Stadt und für ihn keinen Sprit mehr gibt. Wir werden deshalb in einen Minivan [...]
(-8.83289°, 120.84612°)(-8.86992°, 120.77123°) Wieder zurück in Labuan Bajo. Die Motorräder sind weg. Es bleiben noch 3 Nächte im Resort mit Pool und Italienerin als Chefin. Die Pastas sind selbstgemacht. Das verheißt Gutes. Per Taxe soll’s nach Aimere, zum Fährhafen gehen, von da aus zur Insel Timor. Nach Aimere sind es 230 km. Tagesreise. Ein Privatchauffeur [...]
„Nimm dich nicht so wichtig“, muss ich mir vor Augen halten, nachdem ich wie ein HB-Männchen in die Luft ging. Grund: aus unerfindlichen Gründen bin ich aus WhatsApp rausgeworfen. Vielleicht habe ich versehentlich irgendwo falsch hingetippt, als ich mit einem Fahrer Kontaktdaten austauschen wollte. Keine Ahnung. Die Überprüfung - kann 24 h dauern! Wo hier [...]
(-8.49814°, 119.87888°) Auf dem Weg zurück nach Labuan Bajo machen wir noch einen Abstecher, um noch einmal andere Spinnennetz-Reisfelder zu sehen, beziehungsweise per Drohne zu filmen. Nach 10 Tagen Rollerfahrt und einem abschließenden Regenguss ist es dann aber auch wieder gut damit. Wir beziehen unser kleines Zimmer in einem BnB mit Pool, Stromausfälle und Mückenplage [...]
(-8.61815°, 120.46835°) Der Magen meckert morgens nicht über die leckeren Haferflocken. Aber es gibt sicherheitshalber noch Tee statt Kaffee. Gute Vorraussetzungen für den heutigen Tag. Die weitere Nordküste ist wunderschön. Goldene Hügelketten die vor dem frischen Grün einiger Reisfelder oder der noch im Saft stehenden Büsche leuchten. Die Fischerdörfer bestehen teils noch aus einfachsten Holzhütten [...]
(-8.41800°, 121.02575°) Nachdem ich seit gestern nach dem Frühstück Magenzwicken hatte, zerlegt es auf die Nacht meine Verdauung komplett. Auch hatte ich den restlichen Tag gar nichts mehr gegessen und heute morgen auf Kaffee verzichtet, dementsprechend strengt mich die heutige Tagesettappe ziemlich an. Ein gutes Stück davon, nämlich das auf der Trans-Flores, befuhren wir ja [...]
(-8.57341°, 122.6996°)(-8.83976°, 121.66465°) Unsere weitere Strecke nach Maumere ist ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Ein Aussichtspunkt über der Stadt mit einer großen Marienstatur bringt noch etwas Abwechslung. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu tun. Im Hotel sind wir die einzigen Übernachtungsgäste, so dass ich Elin von der Rezeption mit Fragen zu den Fährverbindungen [...]
(-8.74919°, 121.84776°)(-8.76513°, 121.81205°) Die heutige Etappe von Ende nach Moni ist recht kurz geplant, weil wir noch zu den Kraterseen des Kalimutu wollen. Kurzzeitig bleibt mir auf der Fahrt das Herz stehen, weil die Halterung mit meinem Handy vom Lenker abstürzt. Mit Knie und Fuß kann ich sie im Sturz noch etwas abfangen, dann Adieu [...]
(-8.83976°, 121.66465°) Der heutige Tag ist wieder ganz wunderbar. Gleich hinter Bajawa besuchen wir ein altes historisches Dorf. Wir wundern uns, da es als sehr touristisch gilt und wir die einzigen Besucher sind. Wieder mal mein Fehler: ich denke wir wären in Bela, dabei sind wir aber in Bena gelandet. Für uns ist es aber [...]
(-8.78502°, 120.96956°) Und auch bei Tag drei bewegen wir uns durchgehen nur zwischen 30 und 40 km/h. Mit dem Motorroller fühle ich mich wie in einem Bob, der durch die Kurven schaukelt. Nicht ganz so der Fahrspaß wie mit unseren BMWs. Aber was solls, radeln wäre hier gänzlich unmöglich, wäre man nicht gerade Aspirant fürs [...]
(-8.61815°, 120.46835°) Schorsch: Motorradsusflug . 10 Tage durch Flores flitzen. Zurück vom Super Bootstrip geht’s erstmal in die Pause. Bilder sortieren und ein kleines Video vom Bootsausflug zusammenschieben. Viel Aufwand! Durch die 360 Grad rundum Aufnahmen müssen alle Blickwinkel betrachtet werden. Könnte ja ein kleiner Haifisch, ein Rochen oder ein fröhlich bunter Streifenfisch gerade in [...]
(-8.5496134, 119.8156939) Auf Kelor Island stiefeln wir erst mal einen steilen und ausgetretenen Pfad zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus sieht man schon den Sandstrand mit flachem Wasser, in denen Schnorchler Babyhaie suchen. Die kleinen Schwarzspitzen-Riffhaie sehen schon aus wie die Großen, sind aber nur ca. 60 cm lang. Die Art ist für den Menschen [...]
(-8.5896513, 119.4920143) 4:30 Uhr Aufstehen, um bei Sonnenaufgang auf dem Aussichtsberg der Insel Pulao Padar zu stehen. Zusammen mit Hunderten. Das geht ok, vorallem weil die Stimmung im ersten Dämmerlicht wirklich besonders ist und das Panorama mega. Nach dem zweiten Frühstück schippern wir kurz weiter auf die gegenüberliegende Seite der Insel, zum Pink Beach. Große [...]
(8.66193°, 119.56870°) Unser Schiff ist sehr hübsch, klassisch alles wunderbar aus Holz. Und überraschenderweise bekommen wir die Master Cabin mit Balkon zugeteilt. Später erfahren wir, zwei Paare haben ihre Buchung storniert, so dass wir wohl upgegraded wurden. Wir fühlen uns wie Millionäre. Es sind 9 Crewmitglieder bzw. Guides, die sich um 7 Gäste kümmern. Der [...]
(8.57469°, 119.01226°)(8.49814°, 119.87888°) Schorsch: Weil wir ja beide Termin-Legastheniker sind, geht die Fähre nach Flores nicht um 9 AM sondern um 9 PM. Es gilt den Tag zu vertrödeln. Wenn wenigsten das Guesthouse hübsch wäre. So aber geht’s vor dem nicht akzeptablen Frühstück gleich los zu einem Family Markt um das Grundbedürfnis von Koffein zu [...]
(8.45209°, 118.72748°)(8.57469°, 119.01226°) Vom Hotel aus geht’s los auf die Suche nach einem Pickup-Transporter der uns wieder Huckepack über den 400 Meter Buckel zum 55 km entfernten Hafen, hievt. Zuvor mag ich noch mein Radl putzen. Aber ein Profi machts für wenig Geld. Beim Warten wird Petra von einem rumstehenden Pasanten verklickert, dass der Berg [...]
(8.69269°, 118.02220°)(8.45209°, 118.72748°) Schorsch: Von der juchzigen Walhai Schnorchelaktion erholt, geht’s erstmal mit dem Rad los. Montag is und überraschend wenig Verkehr. So lässt’s sich schön Radeln. So kann ich mich etwas mehr und entspannter auf die auch juchzige Küstenlandschaft mit Blick über die Meeresbucht und den dahinterliegenden riesigen Vulkan gucken. Indonesien hat 400 bis [...]
(8.58558°, 118.07043°) Ja, das Ganze ist ein Tourismusmagnet. Um vier Uhr Nachts finden sich an die 20 Leute mit ihren zugeteilten Guides zusammen. Unser Typ mit Rastafrisur ist spät dran und befördert uns per Motorroller einzeln und hintereinander zum Hafen. Eineinhalb Stunden schippert uns das Boot zu einer der Plattformen, an denen die Walhaie im [...]
(8.69269°, 118.02220°) Beim Losfahren war schon klar, dass die Etappe mit 115 km zum nächsten Hotel nicht zu schaffen ist. Aber wir radelten erst mal drauf los. Bis wir durch die Stadt waren, dabei vier Geldautomaten abklapperten bis wir endlich einige Scheine in Händen hatten und eine Frühstücksergänzung im Indomaret zu uns genommen hatten, war [...]