Hinweis: Tippt auf die fette Headline und ihr kommt auf den ganzen Artikel mit mehr Bildern. Notice: Click in the bold headline, so you will get the whole article.
Tashkent day#577
(41.26793°, 69.22717°) Großstadt. Wir gönnen uns ein Abendessen beim Italiener, der gleich einen langen Spaziergang einschließt, weil unser Hotel nicht ganz so zentral liegt. Später kehren wir, Zitat Schorsch: „ heim“. Tatsächlich entspricht das unserem Lebensgefühl. Unsere Sachen, ein bequemes Bett, idealerweise zwei Stühle oder Sesselchen zum Sitzen - was aber seltener Luxus ist - [...]
Xiva/Tashkent day#572
(41.37720°, 60.36463°)(41.26793°, 69.22717°) Mit 180 km/h flitzen wir mit dem Schnellzug 1000 km durchs Land. Mehr oder weniger die gleiche Route, die wir geradelt waren. Irgendwo nach Yangiyer biegen wir nach Norden weg. Unser Kapitel in Zentralasien neigt sich dem Ende zu. Im Vorbeifahren mit Blick auf die usbekischen Dörfer versuche ich mich an die [...]
Xiva day#570
Ok, das alte Xiva ist ein einziger Verkaufsmarkt für Touristen. Nach dem Wochenende stellen wir fest, dass Wochentags sogar Eintritt verlangt wird. Wunderschön trotzdem. Es gefällt uns ausnehmend gut hier. Die Altstadt ist klein und komplett von einer Stadtmauer umschlossen. Weil vor zweihundertfünfzig Jahren von persischen Usurpatoren böse zerstört, sind die meisten Bauwerke, anders als [...]
Bukhara/Xiva (Chiva/Khiva – jede Schreibweise stimmt) day#564
A u s d e h n u n g . 400 km gleichbleibende Landschaft aus mehr oder weniger trockenen Püscheln auf flachen Sandwellen. Unser junger Fahrer - leider nur usbekisch sprechend - hält sich mit Zigaretten und Kauen von Melonenkernen munter. Auch die usbekische Musikbibliothek die er aufbietet ist gut sortiert und gut anzuhören. [...]
Bukhara day#564
(39.77322°, 64.42317°) Die Innenstadt ist mit Guesthouses, Hotels und Läden für Touristen gepflastert. Wir fremdeln deshalb etwas. Viel Handwerkskunst - Mützenmacher, Miniaturmaler, Messingverarbeiter werkeln unter Arkaden. Teppiche, Schals, Keramik und Kleidung, alle bunt gemustert, durchaus hübsch, locken aus jeder Ecke. Die Tim und Toqs sind historische Kuppelgewölbe unter denen sich die Stände dafür biegen. Das [...]
G’ijduvon/Buchara day#561
(40.09815°, 64.69209°)(39.77322°, 64.42317°) Schorsch: Strecke von Osch bis Buchara hat mir gut gefallen. Die Weltkulturerbe-Orte, wie Sarmakand und noch so ein paar waren toll. Knapp 1000 km waren’s. Nur 2 mal sind wir ins Taxi gestiegen. Einmal kurz vor Samarkand, weil sonst nur Autobahn und über einen Berg. Die Temperaturen waren optimal. Könnte gerne noch [...]
Navoiy/an der M37 bei Rabati Malik/G’ijduvon day#560
(40.12224°, 65.36311°)(40.12295°, 65.14819°)(40.09815°, 64.69209°) Schorsch: In Navoiy geht’s dann in alter Frische wieder los. Zunächst durch die Stadt um dann wieder auf die rote Linie am Navi, um wieder auf die geladene Route, zu kommen. Noch etwas verträumt bieg ich leider in die falsche Richtung ab. Und es kommt mir Nix komisch vor. Außer, das [...]
Kattakurgan/Navoiy day#559
(39.90269°, 66.29091°)(40.12224°, 65.36311°) Schorsch: Der Radelalltag ist wieder fein. Frühstück, packen und hübsch treten. Ab und zu Kaltgetränke-Pausen und Energiezufuhr in Form von Schokoriegel oder auch mal trocken Brot mit Banane. Hoffen auf ein hübsches Zimmer mit gemütlichen Bettchen, Ankommen, Duschen, im Nahe gelegenen Restaurant oder Schnellimbiss mit Döner, was futtern und seelig schlafen. Die [...]
1 Woche Samarkand day#558
(40.11324°, 67.84807°) Aus geplanten vier Tagen werden sechs Tage. Die Stadt hat viele Parks, ist weitläufig und eine oder zwei Sehenswürdigkeiten am Tag genügen. Wir lassen uns Zeit, schlendern, sitzen, fotografieren, denn die Eindrücke lassen sich sonst kaum fassen. Die Architekturelemente, die Verzierungen, die türkisfarbenen Kuppeln sind ähnlich wiederkehrend, aber das Raumgefühl ist immer wieder [...]
Yangiyer/Jizzax/Samarkand day#552
(40.2571866, 68.8337549)(40.11324°, 67.84807°)(39.64851°, 66.95696°) Petra: Der heutige Tag ein Mix aus Spinningtraining und Run and Jump Game. Zum Einen ging unsere Strecke 50 km an einem Betonviadukt entlang, welches wenigstens von Bäumen und Büschen gesäumt war, auf der anderen Straßenseite folgten wir langweiliger Monokultur. Baumwolle, Zwiebeln oder bereits umgepflügte offene Äcker. Der Straßenbelag wechselte von [...]
Kokand/Bekabad/Yangiyer day#550
(40.54377°, 70.94018°)(40.20979°, 69.27560°)(40.27265°, 68.82919°) Und dann rüber nach Tadschikistan. Zunächst war’s nicht im Plan. Unklar, ob die Wunschgrenzen für Ausländer passierbar sind. Aber der positive Informationsstand überwog. Rein war schon mal erfolgreich. Auch wieder sowohl bei der Ausreise aus Usbekistan als auch bei der Einreise nach Tadschikistan sehr nette Grenzbeamte. Keine weitere Touristen sind unterwegs. [...]
Asaka/Marg’ilon/Kokand day#546
(40.65975°, 72.25366°)(40.46145°, 71.72768°)(40.54377°, 70.94018°) Schorsch: Zwei Pausentage gibt’s dann in Kokand. Hübscher 1000 und eine Nacht Palast, ein paar Medresen und ein Mausoleum mit einigen traditionellen Heilerinnen. Petra mag da ihren Husten heilen lassen. Haben’s aber nicht im Programm, die Damen. So wird der nächste Tag ein Heiltag im Bettchen für die Rotzen- und Hustende. [...]
Osch/Asaka day#542
(40.52222°, 72.80302°)(40.65975°, 72.25366°) Schorsch: Los geht’s wiedermal mit Radeln. Und wenn’s jetzt irgendwo nach Benzin oder Diesel riecht, kann ich mir sicher sein, dass ich nix damit zu tun hab. Und wenn jetzt was am Radl kaputt gehen sollte, entsteht keine unlösbare Situation. Wir verlassen das sagenhafte Kirgistan. Mag die schöne und beeindruckende Landschaft nochmal [...]
Dschalalabad/Osch day#541
(40.930792, 72.980981) (40.52222°, 72.80302°) Fahrt zu den Walnusswäldern im Westen des Tian Shan. Was haben wir wieder Glück. Wir sitzen noch im Auto, als ein kräftiger Hagelregenschauer niedergeht. Zehn Minuten später kommen wir an unserem Ausgangspunkt einer kleinen Wanderung an und die Sonne scheint fast wieder. Die Wanderung wird allerdings zum ziemlichen Eiertanz, da hochgradig [...]
Baetov/Dschalalabad day#539
(41.2896166, 74.9445955) (40.930792, 72.980981) Aufgrund der Wetteraussichten Rückzug in den Westen. Es muss dazu noch viel abgelegene Schotterstraße und ein schneematschiger Pass gequert werden bevor es zügiger über Asphaltstraße ins Tiefland geht. Die Reifen halten durch! In Dschalalabad logieren wir dann mal wieder großzügig in einer Suite. Wir brauchen ja irgendwie Platz um unsere Wäsche [...]
Naryn/Baetov day#538
(41.4264681, 75.9833594) (41.2896166, 74.9445955) Schorsch: Wer hier eine Panne hat, hat’s doof. So wie wir. Mitten drin schon wieder einen Platten. Und auf 3200 Meter Höhe kann’s schon mal Schneetreiben haben. So wie jetzt. Im Schlamm und mitten im Kuhmist muss der Ersatzreifen unter dem Auto rausgefuddelt werden. Hab aber schon Übung vom letzten Mal. [...]
Naryn/Ausflug Kol Tor day#536
(41.425649, 75.983526) (41.356582, 76.627675) Wanderausflug zum 40 km entfernten Bergsee Kol Tor. Der Weg wird zum Ziel. Wie schon die Tage zuvor ziehen die Viehherden aus den Seitentälern in die tieferen Lagen. Näher an die Dörfer und auf die Winterweiden. Es sind Massen. Ich schätze mehr als Zehntausend Tiere laufen heute an uns vorbei. In [...]
Oruk Tam/Naryn day#536
(41.669029, 76.590454) (41.425649, 75.983526) Vielleicht war die heutige Unterkunft die ursprünglichste bisher in Kirgistan. Wirklich weit abgelegen, eingebettet zwischen den welligen Weidenmatten, auf denen auch viele Yakherden umherstreifen. Unser Schlafzimmer womöglich das frühere Zimmer der Großeltern in einem alten Haus. Die Böden orange gestrichen und mit den typisch bunten Filzteppichen belegt. Essen gibt es in [...]
Kyzart/Oruk Tam day#535
(41.993886, 74.968629) (41.669029, 76.590454) Und jeden Tag aufs Neue sind wir fassungslos. Diese Weite, diese Berge, diese Farben, die Unmengen an frei lebenden Weidetieren. Es gibt über eine halbe Million Pferde in Kirgistan. In der Region um Naryn lebt ein Viertel davon. Und auch die Hälfte aller Yaks im Land. Pferde und Yaks sind auf [...]
Jangy Talap/Kyzart day#534
(41.454403, 75.011087) (41.993886, 74.968629) Über Piste geht es hinauf zum Bergsee Songköl auf über 3000 Metern. Am flachen Rand reihen sich noch etliche Yurtencamps der Viehhirten, die immer auch für Touristen Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Besonders beliebt: mehrtägige Reitausflüge, die aus dem Tal hier hoch führen. Ende September ist es hier aber schon recht ruhig geworden, viele [...]





















